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26 Oscar-Stars lehnten Israel-Reise ab

Tel Aviv (ParsToday/AFP/Dailymail) - Vor einem Jahr hat das israelische Regime die 25 nominierten Oscar-Preisträger und den Moderator der Oscar-Verleihung zu einer luxoriösen Israel-Reise eingeladen.
Unter anderem haben Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio und Matt Damon bisher auf dieses Angebot verzichtet.
Angeboten wurden Erste-Klasse-Flüge und Spitzenhotels im Wert von rund 50.000 Euro pro Hollywood-Star. Die israelischen Astrengungen für dieses Angebot haben vor eineinhalb Jahren begonnen und wie es scheint, hat bisher noch kein Hollywood-Star das Angebot angenommen.
Kritiker werfen Israel vor, diese Werbekampagne solle vom Konflikt mit den Palästinensern ablenken, insbesondere der Blockade des Gazastreifens und der bald 50-jährigen Besatzung des Westjordanlands. Die beiden britischen Star-Regisseure Mike Leigh und Ken Loach hatten die Begünstigten im letzten Jahr aufgefordert, diesen Gutschein an palästinensische Flüchtlinge weiterzureichen.
Das israelische Tourismus-Ministerium erklärt dagegen, die Promi-Touren sollten das wahre Bild Israels verbreiten helfen.
"Jeder der Beschenkten hat Millionen Anhänger. Besucht uns ein Filmstar und postet sein hier aufgenommenes Selfie, ist der Werbewert riesig", sagt Amir Halevi, Generaldirektor des israelischen Ministeriums.
Schon im letzten Jahr haben sich zwei der bedachten Schauspieler, Mark Ruffalo und Mark Rylance, sehr kritisch zur israelischen Haltung im Nahostkonflikt geäußert.
"Das ist ein Erfolg", sagte Yousef Munayyer von der US-Kampagne für die Rechte der Palästinenser, der die Kampagne gegen die Besuche zusammen mit der amerikanischen Organisation Jüdische Stimme für den Frieden organisierte.
"Ich bin sehr froh, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Leute gingen. Ich denke es ist klar, dass der Versuch "Israel reinzuwaschen" gescheitert ist."


18:37 - 22/02/2017    /    Nummer : 672765    /    Anzahl Zahl : 21







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